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Merch by Amazon – 5 Tipps für den Start

Hat man sich frisch bei Merch by Amazon registriert, ist man anfangs oft ein wenig überfordert, wie man denn nun vernünftig starten soll.

Anbei habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, die euch beim Start etwas unter die Arme greifen können.

Merch by Amazon – 5 Tipps für den Start:

1. Keyword Recherche

Für den Anfang sollte man sich im Klaren sein, welche Keywords man bedienen möchte. Diese sollte man im Shirt-Titel und auch in der Beschreibung verwenden und sorgen dafür, dass man in der Amazon-Suche gefunden wird.

Da Merch by Amazon aktuell nur via Amazon.com funktioniert, gilt hier – auch wenn ich ihn ungern zitiere – der alte Wahlspruch von Donald Trump: „America first!“

Es bringt nichts, wenn man ein Feuerwehrmann Sam„-Shirt oder Bayern München„-Shirt erstellt, denn beides ist auf dem amerikanischen Markt nicht bzw. nur wenig bekannt oder wenig verständlich.

Für den Anfang kannst du dir saisonale Begriffe suchen, die in naher Zukunft aktuell sein werden. Das kann ein sportliches Großereignis, ein Filmstart oder eine Jahreszeit sein. Der Sommer steht vor der Tür und die Grills laufen bald wieder heiß. Ein „Grill Shirt“ wäre zum Beispiel eine gute Wahl. Bei der Wahl des Keywords gilt, je spezifischer, desto besser!

„Hamburger Grill Shirt“ wäre also spezifischer als „Grill Shirt“. Beachte, dass du keine Markenrechtsverletzung betreibst und dass du die Bildrechte besitzt.

Hast du dein passendes Keyword für den Start gefunden, gebe den Suchbegriff in der Suche bei Amazon.com ein und wähle auf der linken Seite die Haken bei „Free Shipping by Amazon“ und „Amazon Prime“. So findest du Merch by Amazon Produkte der Konkurrenz und kannst Inspirationen suchen sowie eine Konkurrenzanalyse betreiben.

Dann musst du nur noch ein passendes Design erstellen. Zeige hier etwas Kreativität und kupfere nicht einfach von vorhandenen Designs ab.

2. Einstellen, einstellen, einstellen!

Versuche so schnell wie möglich dein „Tier-Limit“ zu füllen! Das zeigt Amazon, dass du aktiv und eine Bereicherung für Merch by Amazon bist. Wenn dir ein Design nicht gefällt, kannst du es jederzeit wieder deaktivieren und Platz für ein neues Design schaffen. Hast du nicht genug Ideen, stelle dein Design einfach nochmal mit anderen Shirt-Farben, anderen Texten oder als Premium-Shirt ein.

Verkauft sich ein Design über längere Zeit nicht, nimmt Amazon das Design automatisch offline. Überprüfe die Designs daher rechtzeitig. Amazon informiert dich ein paar Tage vorher darüber, damit man noch reagieren kann. Du kannst dann zum Beispiel versuchen, den Preis zu senken, um das Design vielleicht doch noch verkaufen zu können.

3. Günstige Preise

Niedrigere Preise sorgen anfangs für mehr Verkäufe. Diese brauchst du, um schneller in ein höheres Tier aufzusteigen. Am Anfang sollte man den Fokus nicht so arg auf den Gewinn lenken, sondern darauf, möglichst schnell im Tier aufzusteigen. Dadurch kannst du mehr Designs einstellen und hast somit auch eine höhere Chance für mehr Verkäufe.

Ein Idealfall wäre natürlich, wenn du in den USA ansässige Unternehmen kennst und diesen zum Beispiel ein Design für ein Firmenshirt anbietest, welches sie dann via Amazon bestellen können.

Verkauft sich ein Shirt gut, kannst du den Preis jederzeit nach oben justieren. Hier solltest du auch einfache Verkaufstaktiken nutzen. 19,97€ ist zwar nur 3 Cent günstiger als 20€, wirkt im Auge des Käufers jedoch erheblich günstiger, wodurch er eher zum Kauf geneigt ist.

Hierbei solltest du auch stets die Konkurrenz im Auge behalten, zu welchen Preisen diese ihre Shirts eingestellt haben. Ein zu günstiger Preis wirkt oft wie ein Ramsch-Artikel. Ist der Preis zu hoch, entscheiden sich die Käufer vielleicht lieber für den Konkurrenzartikel.

4. A/B-Testing

A/B-Testing bedeutet, einen Test „A“ gegen „B“ auszuführen und nach einem gewissen Zeitraum zu prüfen, welcher der beiden Testprobanden gewonnen hat.

Manches Shirt funktioniert in blau besser, manches in grün. Teste daher ausgiebig verschiedene Farben und Texte.

Wichtig hierbei: Immer nur ein kleines Detail ändern, damit du weißt, woran es lag, wenn sich eines der beiden Details besser verkauft.

Nehmen wir wieder unser „Hamburger Grill Shirt“ her.

Hier kannst du das Shirt einmal mit „Hamburger Grill Shirt“ und einmal mit „Hamburger Grill T-Shirt“ oder „Hamburger Grill Tee“ einstellen. „Tee“ ist im amerikanischen Raum ein Slang-Begriff für das Wort „T-Shirt“.

Möchtest du mehrere thematisch passende T-Shirts gruppieren, verwende den gleichen Markennamen. Ich würde jedoch nicht komplett alle Shirts unter dem gleichen Markennamen einstellen, da sonst die Gefahr besteht, dass jemand deine kompletten Designs einfach kopiert. Das lässt sich nämlich leider nicht verhindern. Der Konkurrenzkampf ist groß.

5. Pretty Merch Plugin für Google Chrome

Das Dashboard von Amazon bietet wenig Informationen. Ich bin auf das Plugin „Pretty Merch“ für den Google Chrome Browser gestoßen.

Das Plugin bietet detailliertere Übersichten über Verkäufe und zusätzlich auch Apps für iOS und Android.

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